Wie finde ich die richtige Pflegekraft?

5 wertvolle Tipps für eine gute Wahl

Wer eine geeignete Pflegekraft sucht, der will selbstverständlich sicher sein, eine gute Wahl zu treffen. Schließlich möchte jeder Mensch entweder sich selbst oder den zu pflegenden Angehörigen in besten Händen wissen. Tatsächlich gibt es einige gute Tipps, die berücksichtigt werden sollten, bevor die Entscheidung für eine Pflegekraft getroffen wird.

Wichtig sind dabei sowohl fachliche, menschliche als auch praktische Aspekte wie zum Beispiel Sprachkenntnisse.

Lesen Sie im Folgenden, worauf es bei der Wahl der richtigen Pflegekraft ankommt und welche wichtigen Fragen sich schon vor dem Beginn der Suche nach einer geeigneten Pflegekraft stellen.

5 wertvolle Tipps für eine gute Wahl

1. Menschliche Sympathie als wichtiger Gradmesser: Stimmt die Chemie zwischen uns?

Selbstredend ist es elementar, dass sich die zu pflegende Person mit der Pflegekraft gut versteht. Gegenseitige Sympathie ist sogar einer der maßgeblichen Faktoren, denn bei der Pflege handelt es sich um eine Aufgabe, welche viel Vertrauen erfordert.

Eine „sogenannte 24-Stunden“-Pflegekraft ist rund um die Uhr anwesend, der erste Ansprechpartner in vielen Belangen und soll sich auch um die intimsten Details des Pflegebedürftigen kümmern. Aus diesem Grund muss die Chemie zwischen allen Beteiligten stimmen, was die Angehörigen von Senioren miteinschließen sollte.

Sie mögen Ihre Pflegekraft oder auch nicht? – Was tun, wenn man sich nicht mag?

Manchmal müssen pflegebedürftige Personen die Erfahrung machen, dass eine Pflegekraft zwar kompetent und zuverlässig ist, es aber im zwischenmenschlichen Bereich überhaupt nicht funktioniert, weil beide einfach zu verschieden sind.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich nicht alle Menschen mögen. Scheuen Sie sich in diesem Fall nicht davor zurück, dies höflich, aber bestimmt anzusprechen. Manchmal ist es für alle Beteiligten besser, sich beizeiten voneinander zu verabschieden und nach einer neuen Pflegekraft zu suchen.

Sollte es mit Ihrer Betreuungskraft nicht funktionieren, können Sie uns selbstverständlich jederzeit ansprechen.

2. Unabdingbar: fachliche Kompetenz

Altenpflege ist ein umfangreiches Aufgabengebiet, da sie den ganzen Menschen in seinem physischen, psychischen und geistigen Sein umfasst. Nur dann wird sie ihrem hohen Anspruch gerecht.

Es handelt sich daher um eine Aufgabe, welche fundiertes Wissen und viel menschliches Einfühlungsvermögen verlangt, insbesondere wenn der zu pflegende Mensch an Demenz erkrankt ist.

Bei der Wahl der sogenannten 24-Stunden-Pflege in Düsseldorf sind Fragen nach der Kompetenz der Pflegekraft, wie sie beispielsweise in Ausbildungszeugnissen oder Führungszeugnissen dokumentiert wird, mehr als berechtigt.

Seriöse Agenturen mit kompetenten Pflegekräften

Fragen Sie deswegen bei Ihrer Agentur nach, ob die Pflegekraft über eine entsprechende Ausbildung, einschlägige Berufserfahrung oder einen guten Leumund bei früheren Arbeitgebern verfügt.

Seriöse Vermittlungen von Pflegekräften sind unter anderem daran zu erkennen, dass sie ihr Personal mit Sorgfalt auswählen, um eine optimale Pflege zu garantieren.

3. Elementar: menschliche Kompetenz

Gemeinsame Spielenachmittage oder Fernsehabende, Gespräche oder Ausflüge: Eine sogenannte „24-Stunden“-Pflegekraft lebt eng mit dem oder der zu pflegenden Person zusammen und braucht viel Verständnis für das, was ältere Menschen bewegt. Die Arbeit erfordert Fingerspitzengefühl, Geduld und menschliche Wärme.

In gleichem Maße wie eine Pflegekraft fachlich kompetent sein sollte, um die Grundbedürfnisse wie Nahrung und Hygiene befriedigen zu können, muss sie deswegen auch soziale Kompetenzen vorweisen können, um ihrem Beruf gerecht zu werden.

Eine gute Pflegekraft erfüllt das, was viele Kritiker des derzeitigen Pflegesystems fordern – mehr Menschlichkeit.

4. Sprachkenntnisse: Verstehen wir uns auch?

Viele sehen in ausländischen Pflegekräften, wie etwa Fachleuten aus Polen, durchaus eine Option, um dem nachweislichen Pflegenotstand in Deutschland entgegenzuwirken. Allerdings scheuen sich viele Menschen vor dieser Möglichkeit, weil sie Sprachbarrieren befürchten.

Befriedigende bis gute Deutschkenntnisse, wie sie das von uns vermittelte Personal unserer Agentur help4Seniors vorweisen kann, sind eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Pflege. – Denn wie soll eine optimale Pflege vonstattengehen, wenn sich die Pflegekraft nicht mit dem zu Pflegenden verständigen kann und die Wünsche und Bedürfnisse des Pflegebedürftigen nicht versteht?

Erkundigen Sie sich deswegen nach den Sprachkenntnissen einer potenziellen Kraft, bevor Sie sich entscheiden.

5. Was kann meine Pflegekraft leisten?

Im Alltag von pflegebedürftigen Senioren fallen eine Menge Dinge an: Diese umfassen zunächst grundlegende Bedürfnisse, wie das Bedürfnis nach Hygiene oder das Bedürfnis nach Nahrung. Doch auch der Haushalt muss erledigt werden: Waschen, Kochen, Einkaufen und eventuell die Versorgung von liebgewordenen Hausgenossen wie Kleintieren sind ebenfalls wichtig.

Lassen Sie sich ausführlich darüber aufklären, was Ihre künftige Pflegekraft leisten kann.

Tatsächlich gibt es bezüglich des Leistungsspektrums sehr große Unterschiede zwischen den Anbietern. Gute Pflegeagenturen werden Ihnen eine zuverlässige und hilfreiche Kraft zur Seite stellen, welche auch den geliebten Vierbeiner versorgt.

Welche Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es für meine Pflegekraft?

Eine ganze Reihe unterschiedlicher Pflegedienstanbieter unterstützt ältere Menschen dabei, die richtige Betreuung für sich oder ihre Angehörigen im eigenen zu Hause zu finden. Die Suche danach kann sich als mühevoll erweisen, wenn das Wissen über die entsprechenden Informationswege und die formalen und persönlichen Voraussetzungen für die Beschäftigung einer Pflegekraft fehlen.

1. Welche Formen von Beschäftigungsverhältnissen gibt es?

  • Direkte Anstellung einer sogenannten „24-Stunden“-Pflegekraft: Das Betreuungsverhältnis wird in einem direkten Arbeitsvertrag zwischen dem Pflegebedürftigen oder den Angehörigen und der Pflegekraft geschlossen. Der Pflegebedürftige bzw. Angehörige ist damit Arbeitgeber mit allen Rechten und Pflichten. Die Pflegekraft zieht für die Zeit der Pflege in die Wohnung der zu betreuenden Person ein. Die sogenannte 24-Stunden-Pflege in Düsseldorf sorgt somit rund um die Uhr für Ihr Wohlergehen.
  • Anstellung einer „sogenannten 24-Stunden“- Pflegekraft über eine Pflegevermittlungsagentur/ Entsendung durch das Heimatland der Hilfskraft: Da in der EU Dienstleistungsfreiheit herrscht, dürfen Länder wie z. B. Polen oder Kroatien Pflegekräfte nach Deutschland entsenden. Es gibt mehrere Vermittlungsagenturen in Deutschland, die mit Pflegeagenturen im Heimatland der Pflegekräfte zusammenarbeiten und sich auf die Vermittlung ausländischer Fachkräfte spezialisiert haben. Arbeitgeber ist dann die Pflegeagentur im jeweiligen Heimatland. Die Pflegekraft zieht für die Zeit der Pflege in die Wohnung der zu betreuenden Person ein.
  • Beauftragung von selbstständigen Hilfen: Es wird eine selbstständige Pflegekraft beauftragt, die regelmäßig, nach Bedarf, die Betreuung und Pflege im Haushalt des Pflegebedürftigen übernimmt. Selbstständige dürfen nicht nur für einen einzigen Arbeitgeber arbeiten, daher kann keine dauerhafte sogenannte „24-Stunden-Betreuung“ nur einer pflegebedürftigen Person erfolgen. Die Pflegekraft muss daher für die Zeit der Pflege – je nach Umfang der Pflegedauer – nicht zwingend in die Wohnung der zu betreuenden Person einziehen.
  • Zeitweiser Pflegedienst als Tages- oder Nachtpflege: Senioren, welche sich die meiste Zeit des Tages noch gut selbst versorgen können und nur kurzzeitig Hilfe benötigen, können einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Dieser kommt in der Regel einmal oder mehrmals täglich für kurze Zeit zu Ihnen nach Hause.

Welches Beschäftigungsmodell für Ihre Pflegekraft in Frage kommt, hängt in erster Linie vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab. Wenn sich Angehörige oder Bekannte mit um die pflegebedürftige Person kümmern, reicht womöglich eine zeitweilige Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst aus. Ist eine durchgehende Betreuung erforderlich, sollte jedoch eine sogenannte „24-Stunden“-Pflegekraft eingestellt werden, die im Haushalt ständig vor Ort ist und sich permanent um die pflegebedürftige Person kümmern kann.

2. Welche Kosten müssen für eine ambulante Pflegekraft entrichtet werden? Gibt es eine staatliche Unterstützung für die Beschäftigung einer Pflegekraft?

Die Kosten für eine ambulante Pflegekraft richten sich nach dem Beschäftigungsverhältnis, nach der Qualifikation der Pflegekraft und nach den individuellen Anforderungen an die Pflege. Sie liegen jedoch in der Regel über den Zuschüssen durch die gesetzliche Pflegekasse.

Für eine sogenannte „24-Stunden“-Pflegekraft betragen die Ausgaben bsp. zwischen 1850 und 2300 Euro. Hinzu kommen Kosten für die An- und Abreise der Pflegekraft und die Gebühren für die mögliche Vermittlung der Pflegekraft.

Die Kosten für eine sogenannte „24-Stunden“-Pflegekraft zu Hause werden nicht direkt von staatlicher Seite aus bezahlt. Allerdings hat der Pflegebedürftige die Möglichkeit Pflegegeld und Pflegesachleistungen zu beantragen. Die Höhe dieser finanziellen Hilfe richtet sich nach dem Pflegegrad der pflegebedürftigen Person. Die Einstufung in einen Pflegegrad übernimmt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK).

Der Pflegebedarf variiert von Fall zu Fall. Mit zunehmendem Alter der pflegebedürftigen Person steigt der Bedarf der Pflege in der Regel, insbesondere wenn Krankheiten oder physische Bewegungseinschränkungen hinzukommen. Für solche Fälle können die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten den jeweiligen Pflegestufen angepasst werden.

3. Welche Voraussetzungen müssen in der Wohnung und beim Pflegebedürftigen selbst vorhanden sein, um eine „24-Stunden“-Pflege zu Hause zu ermöglichen?

Für die Beschäftigung einer sogenannten „24-Stunden“-Pflegekraft muss die Pflegekraft für die Zeit der Pflege in die Wohnung mit einziehen. Das heißt, sie benötigt ein eigenes Zimmer, um sich zurückziehen zu können. Hierfür muss dementsprechend genügend Platz im Haushalt des Pflegebedürftigen vorhanden sein.

Sogenannte 24-Stunden-Pflegekräfte übernehmen je nach Vereinbarung die Grundpflege wie die Hilfe bei der Körperhygiene und Toilettengängen, die Hilfe im Haushalt und die aktivierende Pflege. Das bedeutet, die Pflegekräfte begleiten den zu Pflegenden auch beim Einkauf, beim Spazieren gehen oder zu Arztbesuchen und helfen ihm somit dabei, weiterhin aktiv und soweit möglich mobil zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Allerdings ist es den Betreuungshilfen in der Regel nicht gestattet, medizinische Leistungen zu erbringen. Ist eine medizinische Pflege oder eine Behandlungspflege wie das Setzen von Injektionen oder die Wundbehandlung erforderlich, muss ein ambulanter Pflegedienst mit entsprechender Qualifikation zusätzlich einbezogen werden.

Die von help4seniors vermittelten Betreuungskräfte übernehmen die Betreuung und Grundpflege im Haushalt des Pflegebedürftigen. Für eine medizinische Versorgung durch eine ausgebildete Pflege(fach)kraft muss zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst beauftragt werden.

4. Wer übernimmt die Suche nach einer häuslichen Pflegekraft?

Sind Angehörige oder Pflegebedürftige selbst gut im Umgang mit der Internetrecherche und möchten eine Pflegekraft direkt beschäftigen, können sie im Internet selbst nach geeigneten Pflegekräften suchen. Für die Hilfe bei der Suche und Vermittlung einer häuslichen Pflegekraft gibt es daneben zahlreiche Beratungsstützpunkte in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen wie Caritas oder Diakonie und in meist ehrenamtlich geführten Seniorenzentren zur Verfügung.

Eine Übersicht mit kostenlosen Beratungsangeboten und Anlaufstellen in Düsseldorf finden Sie hier (ganz unten).

Haben Sie sich für die Beschäftigung einer sogenannten „24-Stunden“-Betreuungskraft in Düsseldorf entschieden, stehen zudem viele private Vermittlungsagenturen – wie unsere Agentur help4seniors – in Deutschland zur Verfügung, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben.

Vermittlungsagenturen verfügen über langjährige Erfahrung und gute Kontakte für die Vermittlung geeigneter Pflegekräfte. Sie können anhand der persönlichen Anforderungen des Pflegebedürftigen meist schnell und unkompliziert bei der Suche, der Vermittlung und dem Abschluss von Verträgen mit einer geeigneten Pflegekraft helfen.

Es gibt zahlreiche Vermittlungsstellen, aber nicht alle sind seriös. Deshalb ist es wichtig, sich vor einer Kontaktaufnahme über bestimmte gesetzliche Voraussetzungen, die bei der Beschäftigung einer ausländischen Pflegekraft erfüllt sein müssen, zu informieren.

5. Worauf ist bei der Leistungserbringung zu achten?

  1. Bei entsandten Hilfskräften aus dem Ausland sollte es sich um qualifizierte Fachkräfte mit Erfahrung und ausreichenden Sprachkenntnissen handeln.
  2. Seriöse Vermittlungsagenturen achten darauf, ihr Personal mit Sorgfalt auswählen, um eine optimale Pflege zu garantieren, und können Ihnen auf Wunsch Nachweise vorlegen, dass die Pflegekraft über eine entsprechende Ausbildung, einschlägige Berufserfahrung oder einen guten Leumund bei früheren Arbeitgebern verfügt.
  3. Vermittlungsagentur sollte langjährige Erfahrung aufweisen und einen transparenten Internetauftritt haben.
  4. Ein erster Hausbesuch und die Beratung eines Anbieters erfolgt in der Regel immer kostenlos.
  5. Es sollte immer auch einen Termin für einen ersten persönlichen Kontakt geben.
  6. Die Verpflichtungen aufgrund behördlicher Regelungen werden eingehalten (z. B. Anmeldung einer Hilfsperson bei der Meldebehörde, Beantragung einer Lohnsteuerkarte, Abschluss einer Unfallversicherung).
  7. Kommt es zu einem Vertragsschluss im Heimbereich der pflegebedürftigen Person, dann besteht ein Widerrufsrecht.
  8. Verträge sollten für den Verbraucher immer übersichtlich sein. Es sollte genau festgelegt und klar formuliert werden, wie genau die Leistungserbringung im Rahmen der sogenannten „24-Stunden Pflege“ auszusehen hat.
  9. Die Leistungserbringung muss sich innerhalb der gesetzlichen Regelungen bewegen.
  10. Die Kosten einer sogenannten 24-Stunden-Pflege in Düsseldorf müssen selbst getragen werden. Der Pflegebedürftige kann aber, auch mithilfe der Pflegeagentur, nach der Einstufung in einen Pflegegrad Pflegegeld und Pflegesachleistungen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung geltend machen und somit einen Teil der Kosten „einsparen“. Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist zusätzlich zu empfehlen, um weitere finanzielle Unterstützung zu erhalten.