„Für uns war es in jedem Fall die richtige Entscheidung“ – eine Tochter über die 24-Stunden-Pflege ihres Vaters zu Hause

Geprüft durch Help4Seniors
„Für uns war es in jedem Fall die richtige Entscheidung“ – eine Tochter über die 24-Stunden-Pflege ihres Vaters zu Hause

Wenn der eigene Vater zunehmend Unterstützung braucht, man selbst aber mehrere Stunden entfernt wohnt, stellt sich irgendwann eine unbequeme Frage: Wie lange lässt sich das noch organisieren? Eine unserer Kundinnen kennt diese Situation. Ihr Vater lebt seit über 45 Jahren im eigenen Haus – und wird heute rund um die Uhr von einer Betreuungskraft begleitet, die wir vermittelt haben.

Im folgenden Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam, was der erste Tag brachte und was sich seither verändert hat. Ihre Antworten geben wir unverändert wieder, die Kundin bleibt jedoch anonym. 

Die Situation vor der Betreuung

Der Beginn ist selten ein dramatischer Moment. Häufiger ist es eine Ansammlung kleiner Vorfälle, die sich über Monate aufschichtet, bis die Organisation aus der Ferne nicht mehr funktioniert. So beschreibt es auch unsere Interviewpartnerin.

“Es war […] eine Summierung der Situationen, die sich für mich als Tochter […] nicht mehr organisieren ließen”

Wie war der Alltag Ihres Vaters, bevor er Unterstützung durch eine Betreuungskraft erhalten hat? Was hat ihm zu dieser Zeit besonders gefehlt?

“Ob es die regelmäßige Medikamenteneinnahme oder Essenszubereitung waren – mein Vater war zunehmend mit allem überfordert, konnte dies aber nicht zugeben. Dadurch entstanden schwierige und unangenehme Situationen für alle Seiten.”

Gab es einen bestimmten Moment oder ein Ereignis, das Ihnen gezeigt hat: „So kann es nicht weitergehen“?

“Nein, es war kein bestimmter Auslöser, es war eher eine Summierung der Situationen, die sich für mich als Tochter, die nicht vor Ort lebt, nicht mehr organisieren ließen.”

Welche Aufgaben des täglichen Lebens sind Ihrem Vater damals am schwersten gefallen?

“Mein Vater leidet an Demenz und die zeitliche Orientierung wurde immer schlechter. Termine wurden vergessen, Medikamente nicht genommen, nicht mehr regelmäßig gegessen und getrunken und Vieles mehr. Da half auch eine stundenweise Betreuung durch Bekannte oder seine Putzfrau nicht mehr.”

Hinweis: Eine Betreuungskraft darf an die Medikamenteneinnahme erinnern und den Tagesablauf entsprechend strukturieren. Das Stellen und Verabreichen von Medikamenten ist Behandlungspflege und bleibt Aufgabe eines ambulanten Pflegedienstes – bei ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse diese Leistung.

Wie war die Wohnsituation – und war ein Umzug ins Pflegeheim eine Option, die Sie ernsthaft in Betracht gezogen haben?

“Mein Vater lebt in einem Einfamilienhaus. Verständlicherweise wollte mein Vater immer in seinem Haus bleiben, in dem er seit über 45 Jahren lebt. Ein Umzug ins Pflegeheim wäre ein Schock für ihn gewesen. Daher versuchen wir, ihm dies so lange wie möglich zu ermöglichen.”

Erfahren Sie hier mehr über unsere Leistungen in der häuslichen Betreuung.

Der Weg zur Entscheidung

Zwischen dem Gedanken „wir brauchen Hilfe“ und der ersten Betreuungskraft im Haus liegen bei vielen Familien Wochen der Unsicherheit. Die häufigsten Bedenken drehen sich weniger um Organisatorisches als um eine sehr menschliche Frage: Lässt der Vater oder die Mutter überhaupt jemanden an sich heran?

“Ich habe mich gleich gut aufgehoben gefühlt und den Eindruck gewonnen, dass die Agentur sehr erfahren ist.”

Wie sind Sie auf Help4Seniors aufmerksam geworden?

“Bekannte hatten eine Betreuerin durch Help4Seniors vermittelt bekommen, die mir einen sehr guten Eindruck machte.”

Was waren Ihre ersten Gedanken oder Vorbehalte, als das Thema 24-Stunden-Betreuung aufkam – und hatten Sie Bedenken, eine fremde Person ins Haus aufzunehmen?

“Wird mein Vater eine fremde Person im Haushalt tolerieren? Wird er sie akzeptieren und auf sie hören? Wird er ihr vertrauen?”

Haben Sie sich vorher auch andere Alternativen angeschaut – und was hat Sie letztlich zur 24-Stunden-Betreuung geführt?

“Alternativen wären eine Tagespflege oder eine stationäre Unterbringung im Pflegeheim gewesen. Ersteres gibt es nicht in entsprechender Qualität im Wohnort meines Vaters und für ein Pflegeheim war mein Vater damals noch zu fit.”

Drei Pflegeformen im Vergleich

Wie empfanden Sie das erste Gespräch mit unserer Beratung – und wie schnell ging es von der Anfrage bis zum Einzug?

“Sehr angenehm und empathisch. Ich habe mich gleich gut aufgehoben gefühlt und den Eindruck gewonnen, dass die Agentur sehr erfahren ist. Das ging alles sehr schnell. Innerhalb von ca. 14 Tagen hatten wir unsere erste Betreuungskraft. Und inzwischen weiß ich von Freunden, dass es im Notfall auch noch schneller gehen kann.”

Hier erfahren Sie detailliert, wie Ablauf und Kosten aussehen.

Der Alltag zu zweit

Der Kern der häuslichen Betreuung ist die Zwischenmenschlichkeit: Wie sieht das Zusammenleben konkret aus, wenn eine bis dahin fremde Person einzieht? Die Antworten zeigen, dass die Eingewöhnung stark davon abhängt, wie die Angehörigen selbst auftreten.

“Die Betreuungskraft begleitet und versorgt meinen Vater vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Zubettgehen.”

Wie war der erste Tag, als die Betreuungskraft eingezogen ist – und was hat bei der Eingewöhnung geholfen?

“Natürlich ist man sich anfangs noch etwas fremd. Und mein Vater musste sich erst an die neue Situation gewöhnen. Ich selbst war in den ersten Tagen noch vor Ort und habe alles erklärt und vermittelt. Mir war es wichtig, meinem Vater das Gefühl zu vermitteln, dass die neue Betreuerin ab sofort dazugehört und von mir voll und ganz akzeptiert wird. Das machte es ihm leichter, ihr auch zu vertrauen und das Eis war schnell gebrochen.”

Wie klappt die Verständigung im Alltag?

“Wir sprechen ausschließlich deutsch. Manchmal zusätzlich auch mit Händen und Füßen. Für meinen Vater, der sich gerne unterhält, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich. Aber es gibt sicher auch Betreuungssituationen, wo dies nicht ganz so wichtig ist und mangelnde Sprachkenntnisse durch große Empathie ausgeglichen werden.”

Wie würden Sie einen typischen Tag Ihres Vaters mit der Betreuungskraft beschreiben – vom Morgen bis zum Abend?

“Die Betreuungskraft begleitet und versorgt meinen Vater vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Zubettgehen. Sie unterstützt bei der Körperhygiene, begleitet Toilettengänge, bereitet die Mahlzeiten zu, isst mit ihm gemeinsam und übernimmt die komplette Haushaltsführung. Nach dem Mittagessen machen beide Mittagspause. Mein Vater ruht oder beschäftigt sich mit seinen Büchern. Dann hat die Betreuungskraft ca. 2 Stunden Zeit für sich, in der sie sich zurückziehen oder auch das Haus verlassen kann.”

Der Tagesablauf bei der 24-Stunden-Pflege

Hinweis: Feste Pausen- und Ruhezeiten gehören zu jedem Betreuungsverhältnis dazu. Der Vorteil einer im Haushalt lebenden Betreuungskraft liegt darin, dass nachts jemand im Haus und im Notfall ansprechbar ist.

Was schätzen Sie an Ihrer Betreuungskraft am meisten – fachlich, aber vor allem menschlich?

“Es ist für mich als Angehörige, die weit weg lebt, sehr beruhigend, zu wissen, dass jemand im Haus ist und sich fürsorglich um meinen Vater kümmert. Jede Betreuungskraft ist anders und hat ihre eigenen Qualitäten. Die eine ist ruhiger, die andere etwas temperamentvoller und lebhafter. Beides kann sich positiv auswirken. Bei einer Betreuerin liegt die Stärke im sehr engen und persönlichen Kontakt mit meinem Vater, bei anderen mehr in der hauswirtschaftlichen Versorgung. Schön ist es, wenn die Betreuerinnen es schaffen, die noch vorhandenen Fähigkeiten zu fördern, indem er zum Beispiel beim Kochen helfen kann oder auch im Haushalt kleine Aufgaben übernimmt.”

Gibt es gemeinsame Momente, die Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?

“Es gibt jeden Tag viele Situationen, in denen gelacht wird. Die beiden gehen jeden Tag gemeinsam spazieren, die Betreuerin begleitet meinen Vater zur Gymnastik oder zum Seniorennachmittag. Sie puzzlen zusammen oder schauen Fotoalben an und erzählen von Reisen. Wenn ich am Wochenende zu Besuch bin, kochen wir zusammen oder zeigen der Betreuerin die Stadt.”

Bleibt bei einer Betreuungskraft im Haus genug Privatsphäre?

“Ja, das ist ein kritischer Punkt. Es ist schwierig, die richtige Balance zu finden. Aber ich denke, man sollte sich nicht scheuen, gleich zu Beginn zu äußern, wann man Zeit für sich braucht oder was man vielleicht lieber alleine machen möchte. Das ist für erfahrene Betreuerinnen kein Problem.”

Sie wünschen sich auch eine Betreuungskraft, die rund um die Uhr vor Ort ist? Füllen Sie jetzt unseren Fragebogen aus, um ein unverbindliches Angebot zu erhalten. 

Was sich verändert hat – für den Vater und für die Familie

Der Nutzen einer häuslichen Betreuung zeigt sich auf zwei Ebenen: beim betreuten Menschen selbst und bei den Angehörigen, die die Verantwortung bis dahin allein getragen haben. Beide Perspektiven kommen hier zusammen.

“Ich bin wesentlich entspannter und kann mich im Zusammensein mit meinem Vater auf andere Dinge konzentrieren. Es bleibt mehr Zeit für echte Begegnung und schöne Erlebnisse.”

Was hat sich im Leben Ihres Vaters am meisten verändert, seit die Betreuungskraft eingezogen ist?

“Mein Vater ist weniger alleine, hat wieder einen geregelten Tagesablauf und ich kann beruhigter sein, dass ich im Notfall verständigt würde und jemand vor Ort ist.”

Gibt es etwas, das Ihr Vater heute wieder tun kann, das ihm vor der Betreuung nicht mehr möglich war?

“Er kann dank der Betreuungskräfte noch in seinem eigenen Haus leben und hat dabei das Gefühl eines selbstbestimmten Lebens.”

Wie kam die Entscheidung für eine Betreuungskraft in der Familie zustande?

“Es war eine gemeinsame Entscheidung. Wir haben meinen Vater so lange wie möglich alleine gewähren lassen. Erst als es gar nicht mehr anders ging, konnten wir ihn davon überzeugen, dass es eine gute Lösung sein könnte, mit einer Betreuungskraft weiter in seinem Haus zu leben. Zum Glück hat er die Hilfe gut angenommen.”

Hatten Sie als Angehörige anfangs Bedenken – und haben sich diese inzwischen verändert?

“Wir kannten das Modell mit Betreuungskräften schon, da auch meine Mutter vor vielen Jahren nach einem Schlaganfall und mit einer Krebserkrankung schon Unterstützung von einer Betreuungskraft hatte. Insofern hatten wir schon gute Erfahrung gemacht.”

Hat sich durch die Betreuung auch die Beziehung innerhalb Ihrer Familie entspannt?

“Ja, auf jeden Fall. Ich bin wesentlich entspannter und kann mich im Zusammensein mit meinem Vater auf andere Dinge konzentrieren. Es bleibt mehr Zeit für echte Begegnung und schöne Erlebnisse.”

Im Bereich Wissenswertes finden Sie weitere Informationen rund um die häusliche Pflege.

Die Zusammenarbeit mit Help4Seniors

Eine Vermittlung endet nicht mit dem Einzug der Betreuungskraft. Wie die Begleitung danach erlebt wird, beschreibt unsere Interviewpartnerin in diesem Abschnitt.

“Man fühlt sich mit seinen Sorgen und Problemen ernst genommen, und gemeinsam wird schnell eine Lösung gefunden.”

Wie erleben Sie Help4Seniors als Begleitung über die Vermittlung hinaus?

Help4Seniors ist für mich wirklich immer ein guter Ansprechpartner. Bei Betreuerwechseln erkundigt sich die Agentur regelmäßig, ob alles geklappt hat und wie wir zufrieden sind. Sollte eine Betreuerin länger bei uns im Einsatz sein, meldet sich unsere Ansprechpartnerin mit ihrem Team auch öfter. Ich weiß, dass ich mich mit Fragen jederzeit dort melden kann. Und sollte es mal eine schwierige Situation oder einen Notfall am Wochenende geben, gibt es auch eine Notfallnummer. Aber bis jetzt haben wir diese noch nie benötigt.”

Gab es eine Situation, in der Sie Unterstützung gebraucht und erhalten haben?

“Wir hatten mal eine Betreuungskraft, die sich, trotz meiner Versicherung, nicht traute, meinen Vater auch mal alleine zu lassen. Da hat Help4Seniors mit der polnischen Agentur vermittelt und die Betreuerin bestärkt. Ansonsten hatten wir bisher keine weitere Hilfe nötig.”

Wie bewerten Sie die Qualität der Vermittlung rückblickend – hat die Betreuungskraft gut gepasst?

“Ja, im persönlichen Gespräch mit Help4Seniors und durch den Fragebogen, den wir ja sehr genau ausgefüllt haben, wurde unser Bedarf genau abgefragt. So passten unsere Betreuungskräfte immer sehr gut zu meinem Vater und sind auch gerne wieder gekommen.”

Was hat Help4Seniors richtig gemacht, das andere vielleicht nicht tun?

“Bei Help4Seniors wird man sehr persönlich betreut. Die Mitarbeiter sind sehr engagiert und empathisch. Man fühlt sich mit seinen Sorgen und Problemen ernst genommen, und gemeinsam wird schnell eine Lösung gefunden.”

Lernen Sie unsere Agentur und unser Team kennen, und überzeugen Sie sich von unserer Expertise.

Ratschläge für zögernde oder unsichere Angehörige

Zum Abschluss haben wir gefragt, was unsere Kundin Menschen mitgeben würde, die gerade dort stehen, wo sie selbst einmal stand. Die tatsächliche Entscheidung wird oft hinausgezögert, es lohnt sich aber, bereits früh Angebote für Ihren Bedarf einzuholen. 

“Für uns war es in jedem Fall die richtige Entscheidung.”

Was würden Sie Menschen sagen, die zögern oder Angst haben, den Schritt zu wagen?

“Wenn es Wohnsituation, gesundheitlicher Zustand des Seniors und nicht zuletzt die Finanzen zulassen, würde ich immer diese Art der Versorgung im Alter empfehlen. Sie ermöglicht eine wesentlich individuellere Betreuung, als es zum Beispiel in einem Pflegeheim möglich wäre. Für uns war es in jedem Fall die richtige Entscheidung.”

Was war Ihre größte Befürchtung vor dem Start – und was würden Sie dieser Befürchtung heute entgegnen?

“Dass mein Vater die Betreuungskraft nicht akzeptieren könnte, war meine größte Sorge. Aber bisher hat es eigentlich immer gut geklappt. Und sollte es wirklich einmal gar nicht harmonieren, kann man einen Wechsel vornehmen.”

Würden Sie Help4Seniors weiterempfehlen, und wenn ja, wem ganz besonders?

“Ich würde Help4Seniors in jedem Fall weiterempfehlen und habe dies auch schon mehrfach getan. Ich fühle mich einfach gut und sehr persönlich als Kunde betreut.”

Fazit – die 24-Stunden-Pflege als zuverlässiges Modell

Wir bedanken uns herzlich bei unserer Kundin für das offene Gespräch. Ihr Bericht zeigt, worum es bei der häuslichen Betreuung im Kern geht: Ein Mensch kann in seinem eigenen Zuhause bleiben, und seine Familie gewinnt Zeit für echte Begegnung zurück. Ob das auch für Ihre Situation der richtige Weg ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären – ganz ohne Verpflichtung.

Vereinbaren Sie jetzt eine unverbindliche Orientierung.

FAQ – Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis eine Betreuungskraft einziehen kann?

Im geschilderten Fall waren es rund zwei Wochen von der Anfrage bis zum Einzug. Der genaue Zeitraum hängt vom individuellen Bedarf und der aktuellen Verfügbarkeit passender Betreuungskräfte ab. In dringenden Fällen lässt sich die Vermittlung oft beschleunigen – sprechen Sie uns dazu einfach direkt an.

Was passiert, wenn die Betreuungskraft nicht zur Familie passt?

Ein Wechsel ist jederzeit möglich und kommt in der Praxis vor. Wichtig ist, Unstimmigkeiten früh anzusprechen, statt sie über Monate mitzutragen. Wir vermitteln in solchen Situationen zwischen allen Beteiligten und suchen gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.

Darf eine Betreuungskraft Medikamente verabreichen?

Nein. Eine Betreuungskraft kann an die Einnahme erinnern und den Tagesablauf so strukturieren, dass Einnahmezeiten eingehalten werden. Das Stellen und Verabreichen von Medikamenten gehört zur Behandlungspflege und ist Pflegefachkräften vorbehalten. Diese Leistung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst und wird bei ärztlicher Verordnung von der Krankenkasse getragen.

Wir sind für Sie da!

Wir beraten Sie gerne in allen Fragen. Rufen Sie uns noch heute an. +49 211 5801980