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Corona – So schützen sich Senioren vor einer Erkrankung

Seit 2020 kursiert das Coronavirus (COVID-19) in Deutschland. Vor allem ältere Menschen gehören zur Risikogruppe, die besonders gefährdet sind, schwer daran zu erkranken. Dabei ist es aber möglich, dass ältere Menschen sich wirksam gegen Corona zu schützen. Mit den folgenden Tipps lässt sich dieser Schutz umsetzen.

Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen vor Corona

Seit das Coronavirus in Deutschland angekommen ist, werden immer wieder zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen beschrieben. Allen voran natürlich die AHA-Regeln: Abstand halten – Hygiene-Maßnahmen beachten – Alltagsmaske tragen. Die folgenden Maßnahmen sind ebenfalls wichtig.

Gründlich Hände waschen

Desinfektionsmittel finden sich inzwischen überall – in Arztpraxen und auch am Supermarkteingang. Lange Zeit waren sie ausverkauft. Kein Grund zur Panik. Denn auch ein handelsübliches Stück Seife und eine gründliche Händereinigung für 20 bis 30 Sekunden ist ausreichend, um das Virus abzutöten. Ohne gründlich gewaschene Hände sollte sich niemand – unabhängig vom Alter – im Gesicht berühren.

Husten- und Niesetikette beachten

Unabhängig vom Coronavirus sollte sich jeder, der Husten muss, von Personen in seiner Umgebung abwenden und zudem in den Ellbogen husten. Gleiches gilt natürlich beim Niesen. Denn: wer in seine Handflächen hustet oder niest, verbreitet durch Berührung von Flächen (z. B. auch Lebensmittel im Supermarkt) ungehindert Viren.

Keine Hände schütteln

Da durch Hände das Virus übertragen wird, sollte auf Händeschütteln verzichtet werden. Besser ist es, sich zum Abschied beispielsweise zu winken.

Auf ausreichend Abstand achten

Während der Corona-Pandemie gilt vor allem in geschlossenen Räumen wie Supermärkten, Geschäften oder auch Museen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern. Dieser sollte bestenfalls auch im Freien eingehalten werden, da Viren es dann schwerer haben, auf andere Personen überzugehen.

Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes

Zum 27. April 2020 wurde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Supermärkten, Baumärkten, Geschäften sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen Innenräumen eingeführt. Wenngleich seither auch neue Regelungen getroffen wurden und das Tragen eines solchen Schutzes von der Inzidenz abhängig ist, sollte vorsorglich trotzdem eine solche Maske getragen werden. Im besten Fall einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Meiden von Menschenansammlungen

Große Veranstaltungen finden nur noch unter bestimmten Voraussetzungen statt. Allerdings bergen weiterhin auch der Einkauf im Supermarkt oder öffentliche Verkehrsmittel ein Risiko für Ansteckungen. Bestenfalls werden Einkauf oder auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht in die Rush-Hour gelegt, wenn Berufstätige unterwegs sind. Das Ansteckungsrisiko kann minimiert werden, wenn Angehörige und Freunde älteren Menschen beim Einkauf helfen.

Keine Kinder betreuen

Stiegen in der Vergangenheit die Infektionszahlen mit Corona, wurden Kitas und Schulen geschlossen. Für berufstätige Eltern war dies eine enorme Herausforderung, bei der sie nicht selten von den Großeltern unterstützt wurden. Die Betreuung der Enkelkinder zu übernehmen, ist sicherlich verlockend. Dennoch besteht auch hier ein gewisses Risiko für Ansteckungen, da das Virus bei Kindern häufig keine Symptome auslöst.

Familienfeiern meiden

In Zeiten hoher Infektionszahlen ist es ratsam, Familienfeiern zu meiden. Auch wenn es der eigene Geburtstag ist. Eine solche Feier kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Impfen schützt

Seit Dezember 2020 gibt es in Deutschland Impfungen gegen das Coronavirus. Die Empfehlung der STIKO lautet ganz klar, dass vor allem Risikogruppen wie Senioren – und inzwischen auch alle anderen Personengruppen – eine Impfung erhalten sollten. Sie schützt zwar nicht gänzlich vor einer Ansteckung, minimiert aber das Risiko für einen schweren bis tödlichen Verlauf.

Auch die Grippeschutz-Impfung wird vom RKI für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Auch während der Pandemie ist diese wichtig, denn sie senkt das Risiko für eine weitere Infektionskrankheit. Zudem empfiehlt sich eine Impfung gegen Pneumokokken, welche ebenfalls eine Lungenentzündung hervorrufen können.

Worauf sollte bei Corona noch geachtet werden?

Wer erkältet oder anderweitig erkrankt ist, sollte außerdem viel trinken. Denn gerade für ältere Menschen ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme enorm wichtig. Aber auch präventiv kann gehandelt werden: Ein gesunder Lebensstil verringert das Risiko von Erkrankungen. Sofern sich Symptome einer Infektion von Corona zeigen, sollte unverzüglich der Hausarzt kontaktiert werden. Auf keinen Fall sollte direkt in die Praxis gegangen werden, um andere Personen nicht zu gefährden. Der Hausarzt wird dann telefonisch das weitere Vorgehen abklären.

Gegen die Einsamkeit im möglichen Lockdown können digitale Kontakte hilfreich sein. Hier liegt die Verantwortung natürlich auch bei den Jüngeren. Häufige Telefonate, Skypen oder auch Videotelefonie können zwar keine Besuche ersetzen, stellen aber einen Schutz für Ältere dar.