Rheuma (rheumatoide Arthritis) führt bei den meisten Menschen zu unangenehmen Gelenkschmerzen sowie Schwellungen. Meist ist man von zahlreichen Einschränkungen in der Bewegung sowie Kraftlosigkeit betroffen. Viele Menschen fühlen sich erschöpft, niedergeschlagen und klagen sogar über Schlafstörungen. Diese Beschwerden machen es nicht einfach für Betroffene und können den Alltag der Menschen stark negativ begleiten. Die Menschen fühlen sich beeinträchtigt.

Mit der Erkrankung zu leben ist keine einfache Sache, denn Rheuma ist leider unberechenbar. Jeder Tag ist anders. Manchmal sind die Beschwerden stärker, manchmal schwächer. Darüber hinaus kann man nicht vorhersagen, wie sich die Krankheit entwickeln wird. Behandlungen können die Sache jedoch verlangsamen oder aufhalten. Doch wie lebt man mit der Krankheit besser? Wie kann man seinen Alltag vereinfachen?

Wie verändert Rheuma den Alltag?

Viele Menschen, die unter der Krankheit leiden, haben am Morgen Schmerzen und steife Gelenke. Das Aufstehen fällt dadurch oft sehr schwer. Aufgaben, die wir eigentlich alle jeden Tag erledigen müssen, wie das Kochen, Putzen, Waschen, die Gartenarbeit usw. fallen Betroffenen oft sehr schwer. Sogar Freizeitaktivitäten machen vielen Menschen keinen Spaß mehr, denn sie werden oft zu einer Herausforderung.

Es gibt jedoch Hilfsmittel, die bestimmte Tätigkeiten erleichtern können. Mit der Zeit entwickeln viele Menschen außerdem spezielle Strategien, damit der Alltag besser bewältigt werden kann. Zum Beispiel muss nicht unbedingt immer die gesamte Wäsche auf einmal aufgehangen werden. Pausen dürfen sein! Die meisten Betroffenen wollen trotz ihrer Krankheit ein normales Leben erleben dürfen. Unterstützung von der Familie und Freunden ist jedoch wichtig. Außerdem sollte es Verständnis für diese unangenehme Erkrankung geben.

Wie sieht es auf dem Arbeitsplatz aus?

Auch die Arbeit ist ein wichtiger Teil des Alltags. Nicht nur wegen der finanziellen Unabhängigkeit, sondern auch wegen dem sozialen Umfeld ist es wichtig, einer Tätigkeit nachzukommen. Erkrankte Menschen haben es in diesem Fall leider manchmal auch nicht so einfach.

Wenn Rheuma die Arbeit beeinträchtigt, sollten Sie in jedem Fall mit Ihren Kollegen und Ihrem Vorgesetzten sprechen. Unter Umständen kann Ihnen der Arbeitgeber ein gewisses Maß an Unterstützung geben. Vielleicht muss der Arbeitsplatz ein wenig umgestaltet werden oder längere Pausen eingehalten werden. Haben Sie daher keine Angst und sprechen Sie offen und ehrlich über Ihre Erkrankung!

Die Krankheit und das Fahren mit dem Auto

Das Autofahren ist vielen Menschen sehr wichtig, denn es beutetet ein Stück Freiheit zu haben. Menschen mit der Erkrankung wollen selbstverständlich auch nicht auf diese Freiheit verzichten müssen. Denn durch das Auto ist und bleibt man unabhängiger.
Außerdem bedeutet das Auto auch die Teilnahme am sozialen Leben. Vor allem dann, wenn die Betroffenen auf dem Land leben, denn hier ist das Auto meistens ein Muss.

Leider ist es möglich, dass das Fahren für Betroffene mit der Zeit anstrengend wird. Zusätzliche Spiegel sind eine gute Möglichkeit, wenn sich Erkrankte nicht mehr so richtig umdrehen können. Zudem kann ein Automatik-Auto ebenfalls eine gute Idee sein.

Partnerschaft und Sexualität

Die Erkrankung verändert nicht nur den Alltag oder den Beruf, sondern auch die Partnerschaft und Sex. So kann die Krankheit auch die Rollenverteilung, die gemeinsamen Pläne und Aktivitäten in der Freizeit verändern. Manchmal kommt es bei betroffenen Paaren zu Streit und Unstimmigkeiten wegen der Schmerzen. Nicht immer sind Betroffene in der Lage oder in der Laune an Feiern, Ausflügen usw. teilzunehmen.

Zudem haben viele das Gefühl, dass die Krankheit für den Partner eine Belastung ist. Wichtig ist daher, mit dem Partner zu sprechen! Zu bedenken gilt, dass man nicht nur selbst von der Krankheit betroffen ist, sondern eben auch der Partner. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, offen und ehrlich über die Gefühle, Ängste und Sorgen miteinander zu sprechen.