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Der Mineralstoff Zink im Alter: Das sollten Sie wissen

Zink als Mineralstoff hat vielfältige Funktionen im Körper. Er ist bedeutend für die Haut, Nägel und Haar. Ein Zinkmangel zeigt sich auch im Alter oft an brüchigen Haaren und Fingernägeln und trockener Haut. Zink unterstützt das Immunsystem, den Stoffwechsel und hilft bei Allergien und Diabetes mellitus.

Die Bedeutung von Zink im Alter ist essenziell. Das Mineral ist wichtig für eine hohe Konzentration und Leistungsfähigkeit und es ist bedeutend für den Stoffwechsel der Neurotransmitter, die die Funktionen des menschlichen Gehirns steuern. Als wichtiger Bestandteil der Knochen und für hinreichend gute Sehkraft ist das Zink notwendig. Dies macht es zu einem bedeutenden Begleiter im Alter. Wie auch ein Vitaminmangel im Alter, kann auch ein Mangel an Zink Folgen haben.

Was kann ich selbst tun?

Damit der Körper leistungsfähig bleibt, gibt es speziell dosierte Präparate. Mit lediglich einer Kapsel decken die Senioren den empfohlenen Bedarf an Zink. Auf diese Weise ermöglichen Sie dem Körper eine optimale Versorgung mit diesem bedeutenden Spurenelement und unterstützen diesen in seinen Aufgaben. So stärken die Senioren ihr Immunsystem, verbessern den Stoffwechsel sowie den Knochenaufbau und erhöhen zugleich die mentale Leistungsfähigkeit.

Wo findet man den Mineralstoff Zink?

Schöne Haut, kräftige Nägel, gesundes Haar und starke Knochen sowie eine hohe kognitive Leistungsfähigkeit, sind die positiven Eigenschaften von dem Vitalstoff Zink!

Kein anderes Spurenelement kann so wichtige und vielfältige Funktionen im Körper übernehmen wie Zink. Wie jedes andere Spurenelement auch muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Dies muss täglich erfolgen, denn speichern kann der Körper das Zink nicht. Aber nicht immer ist eine hinreichende Aufnahme mit Zink gewährleistet. Generell kommt es in größeren Mengen in Fleisch vor. Bei einem Verzicht auf tierische Lebensmittel kann es zu einer Unterversorgung mit dem Mineral kommen. Ein hoher Gehalt von Kupfer im Wasser, zum Beispiel bei älteren Kupferrohren, kann die Aufnahme des Zinks verhindert werden. Dies gilt auch für Eisen.

Wobei unterstützt Zink im Alter?

Zink ist an mehr als 300 Enzymsystemen im Körper beteiligt und übernimmt daher eine Vielzahl an Aufgaben im Stoffwechsel. Die zinkhaltigen Enzyme übernehmen bedeutende Funktionen im Kohlenhydratstoffwechsel, der Proteine und Fette sowie der DNA-Synthese.

Vor allem älteren Menschen neigen oftmals dazu, sich einseitig zu ernähren. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist daher ein erster Schritt in die richtige Richtung. So beeinträchtigt vor allem eine eingeschränkte Mobilität die Lebensmittelauswahl und die Zubereitung. Zudem lässt im Alter die Funktion der einzelnen Organe nach, zum Beispiel die Funktion des Darms. Hierdurch ist die Zinkaufnahme über die Schleimhaut des Darms beeinträchtigt. Ein zu niedriges Angebot an Zink sowie eine schlechte Verwertbarkeit können den Zinkmangel bei Senioren schnell begünstigen.

Von zentraler Bedeutung ist vor allem bei älteren auch die Rolle des Zinks für die nachlassende – Immunfunktion. Daher verbessert eine gute Zinkzufuhr die allgemeine Abwehrfunktion und vermindert somit das Risiko für schwere Infekte. Erbliche Defekte im Zinkhaushalt wurde eine erblich bedingte Mangelerkrankung beschrieben. Dies ist die Acrodermatitis enteropathica, welche mit Hautveränderungen, Entzündungen im Gesicht, Pusteln und den anderen Körperöffnungen einhergeht. Eine ebenso erblich bedingte Krankheit ist die Sichelzellenanämie. Diese tritt überwiegend bei Menschen mit dunkler Hautfarbe auf. Diese Krankheit geht zugleich mit großen Zinkverlusten einher.

Symptome eines Zinkmangels

Da Zink an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, sind die Mangelsyndrome mannigfach. Dazu gehören Haarausfall, eine verminderte Sehleistung, Wachstumsstörungen sowie psychiatrische Störungen. Der Zinkmangel äußert sich oft auch in dermatologischen Erkrankungen wie Störungen der Hornschicht, Hautentzündung und Beingeschwüre. Eine schwere Hauterkrankung, welche durch Zinkmangel auftreten kann, ist die sogenannte Akrodermatitis enteropathica.

Zink ist ein Spurenelement, das nur in geringen Mengen im Körper vorkommt. Dennoch spielt es für den Stoffwechsel eine wichtige Rolle, da es ein notwendiger Bestandteil von vielen Enzymen ist. Viele biochemische Prozesse im menschlichen Körper könnten ohne das Mineral nicht ablaufen, denn es ist lebensnotwendig.